Burgenland: 50. Jubiläumssaison - „Der Bockerer“ bei den diesjährigen Schloss-Spielen 

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Mag. Thomas Mersich, Kaufmännischer Leiter Schloss-Spiele Kobersdorf, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Wolfgang Böck, Intendant Schloss-Spiele Kobersdorf, Energie Burgenland Vorstandsvorsitzender Stephan Sharma und Erich Uiberlacker, der für das Bühnenbild und die Lichtgestaltung verantwortlich zeichnet, präsentierten die diesjährige Jubiläumsproduktion der Schloss-Spiele Kobersdorf
Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice
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Mag. Thomas Mersich, Kaufmännischer Leiter Schloss-Spiele Kobersdorf, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Wolfgang Böck, Intendant Schloss-Spiele Kobersdorf, Energie Burgenland Vorstandsvorsitzender Stephan Sharma und Erich Uiberlacker, der für das Bühnenbild und die Lichtgestaltung verantwortlich zeichnet, präsentierten die diesjährige Jubiläumsproduktion der Schloss-Spiele Kobersdorf
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13 Apr 03:00 2022 von Redaktion International Print This Article

LH Doskozil: „Kobersdorf und Wolfgang Böck lebenslang miteinander verbunden“ 

Mit „Der Bockerer“, einer tragischen Posse von Peter Preses und Ulrich Becher, wollen die Schloss-Spiele Kobersdorf von 05. (Premiere) bis 31. Juli auch 2022 unter der Intendanz von Wolfgang Böck in der 50. Jubiläumssaison das Publikum wieder begeistern und unterhalten. „Die Schloss-Spiele Kobersdorf sind untrennbar mit dem Namen Wolfgang Böck als Intendant, aber auch als hervorragender Schauspieler verbunden. Aus meiner Sicht sind Kobersdorf und Wolfgang Böck lebenslang miteinander verbunden, denn Böck hat Kobersdorf über all die Jahre seiner Intendanz gekonnt in Szene gesetzt und es mit einer durchschnittlichen Publikumsauslastung von 96 Prozent zu einer Erfolgsgeschichte gemacht. Das diesjährige Stück, das durchaus herausfordernd und nicht einfach, aber dem Jubiläum mehr als würdig ist, widerspiegelt pointiert und schelmenhaft den Geist der damaligen Zeit. Ich bin überzeugt davon, dass Intendant Wolfgang Böck, dem die Hauptrolle des Karl Bockerer auf den Leib geschnitten ist, und sein Team mit Sicherheit an die großartigen Leistungen der Vorjahre anschließen und die hervorragende Qualität der Produktion auch heuer wieder auf diesem hohen Niveau unter Beweis stellen werden“, betonte Landeshauptmann und Kulturreferent Hans Peter Doskozil am 12. April 2022 bei der Vorstellung der diesjährigen Produktion.

Das Stück wird bei 13 verschiedenen Schauplätzen mit einem Kartentisch zum Tarockspielen als Zentrum revueartig von einer Szene in die andere gleiten. Claus Tröger zeichnet für die Inszenierung, Erich Uiberlacker für das Bühnenbild und die Lichtgestaltung, Gerti Rindler-Schantl für die Kostüme, Christopher Haritzer für die Musik, Oliver Binder für die Dramaturgie und Mag.a Karin Gollowitsch für die Produktionsleitung verantwortlich. Für das Schauspielensemble konnte Intendant Wolfgang Böck u.a. Maria Hofstätter (Binerl, seine Frau), Markus Freistätter (Hans, beider Sohn), Wolf Bachofner (Hatzinger), Andy Hallwaxx (Dr. Rosenblatt), Hannes Gastinger (Rayonsinspektor Guritsch), Gerhard Kasal (Der Hermann, Eisenbahner) gewinnen.

Als Hauptsponsor fungiert die Energie Burgenland, die diese bereits 20 Jahre währende Kooperation auch 2022 fortführt. Auch der burgenländische Getränkeerzeuger „Waldquelle“ und die Sektkellerei „Szigeti“ rühren kräftig die Werbetrommel. Der Kartenverkauf für die aktuelle Saison läuft mit bis dato ca. 50 % wieder sehr gut. Wie man einen Theaterbesuch in Kobersdorf auch mit einer motorisierten Ausfahrt unter Gleichgesinnten verbinden kann, zeigt Intendant Wolfgang Böck, wenn er an ausgewählten Tagen die Spitze der Konvois mit einem klassischen Jaguar bzw. einem Motorrad anführt, um theaterbegeisterte FahrerInnen zum Vorstellungsbesuch nach Kobersdorf zu geleiten. Fixpunkte im Begleitprogramm der Schloss-Spiele sind deshalb auch 2022 die Biker-Fahrt am Samstag, 16. Juli 2022, Treffpunkt: Mattersburg, Pappelstadion-Parkplatz, 15.00 Uhr, und die Oldtimer-Fahrt am Sonntag, 24. Juli 2022, Treffpunkt: Walpersbach/Bucklige Welt.

Die Handlung beginnt im März 1938 nach dem sogenannten „Anschluss“ von Österreich an Hitler-Deutschland und endet nach dem 2. Weltkrieg im August 1945. Karl Bockerer ist Fleischhauer im vierten Wiener Gemeindebezirk. Seine Frau Binerl hilft im Geschäft. Sein Sohn Hans ist Mitglied der nationalsozialistischen Sturmabteilung (SA). Sein Freund Hatzinger kommt einmal in der Woche zum Tarockspielen. Zur Kartenrunde zählt auch der jüdische Rechtsanwalt Rosenblatt. Doch seit der Eingliederung Österreichs in das nationalsozialistische Deutsche Reich gelten auch hier die „Nürnberger Gesetze“, welche die endgültige Herabwürdigung, Entrechtung und Schikane der jüdischen Bevölkerung zur Folge haben.

Rosenblatt hat ein Visum nach Amerika ergattern können. Bockerer kann den Rassen-Unfug der neuen Machthaber nicht begreifen. An seinem Geburtstag stellt er erzürnt fest, dass dieser auch der Geburtstag des „Führers“ ist. Er verabschiedet Rosenblatt am Bahnhof und verabredet sich mit dem Eisenbahner Hermann, der im Widerstand engagiert ist, beim Heurigen. Dort kommt es zum Streit mit vier Parteigenossen. Bockerer wird zum Verhör bei der Geheimen Staatspolizei geladen. Er erfährt von Hermanns Tod im KZ Dachau und ahnt, dass dieser von Hans verraten wurde. Der Vater will seinen Sohn aus dem Haus werfen. Eine zu lange Hakenkreuzfahne rollt Bockerer so lange auf, bis das Emblem verschwunden ist. Hans zieht in den Krieg, wo er fallen wird. In Bockerers Wohnung werden ausgebombte Bürgerinnen und Bürger aus dem Norden einquartiert. Als der Krieg vorüber ist, liest Bockerer dem vermeintlichen Adolf Hitler die Leviten. Rosenblatt, nun Sergeant der US-Armee, kehrt zurück. Die Tarockrunde ist wieder komplett.

Für das Kartenservice und für weitere Detailinformationen steht die KBB – Kultur-Betriebe Burgenland GmbH, c/o Büro der Schloss-Spiele Kobersdorf, Franz Schubert-Platz 6, 7000 Eisenstadt, Telefon +43 (0)2682/719 – 8000, Fax +43 (0)2682/719 – 8051, E-Mail: schloss-spiele(at)kobersdorf.at, www.kobersdorf.com zur Verfügung.


Quelle: Land Burgenland



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